Ansturm auf Bilder der Area 51

Paranoia im Netz: "Wir haben keine Programme mit Außerirdischen laufen"

Der US-Firma Terraserver ist es gelungen, Bilder eines russischen Satelliten aufzukaufen, die unter anderem die sagenumwobene Area 51 in der Wüste von Nevada zeigen. Seit die Firma am Montag die Bilder im Internet veröffentlich hat, ist ihr Server die meiste Zeit nicht zu erreichen: „403.9 Access Forbidden: Too many users are connected“. Dabei sind die Bilder des russischen Satelliten zwei Jahre alt. Die Bilder können gratis angesehen und gegen Gebühr (ab acht Dollar) auch bestellt werden. Die zwei Jahre alte Firma Terraserver bietet eine Datenbank von Bildern der USA und weiterer 60 Staaten an.

Das militärische Sperrgebiet beherbergt einige der geheimsten Einrichtungen der US-Armee. Chris Carter hat manche der Sagen und Legenden um die Area 51 in seinen Akte-X-Folgen verarbeitet. Seit dem „Open Sky“-Abkommen von 1992 ist der Weltraum über der Area 51 für russische Satelliten offen. Laut Terraserver-Chef John Hoffman wird man deshalb auch keine top-geheimen Flugzeuge oder ähnliches auf den Bildern entdecken: „Die wissen, wann ein Satellit kommt und räumen vorher alles Interessante beiseite.“ Seinen Angaben zufolge hat Terraserver keinen Ärger mit den Militärs bekommen.

Pentagon-Sprecher Kevin Bacon bestätigte, dass die Bilder ungefährlich für die nationale Sicherheit seien, sagte aber sonst nichts über die Area 51. Nach zahlreichen Nachfragen ließ er sich mit genervter Miene hinreißen zu: „Ich glaube, ich kann ohne Zweifel sagen, dass wir keine geheimen Programme, die auf der Technologie Außerirdischer beruhen, laufen haben.“

Die Vereinigung amerikanischer Wissenschaftler hat auf ihrer Website www.fas.org/… die am Montag veröffentlichte Bilder den zuletzt öffentlich erhältlichen von einer geologischen Untersuchung 1968 gegenübergestellt. Dort ist deutlich der Zuwachs an Infrastruktur zu sehen.

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