AMD liefert erste Thunderbirds aus

An PC-Hersteller / Athlon-Nachfolger ab Mitte des Jahres zu haben

AMD hat die ersten Exemplare seiner neuen Generation von Athlon-CPUs mit dem Codenamen Thunderbird an PC-Hersteller ausgeliefert. Damit sollen diese ihre Systeme auf den neuen Prozessor einrichten können. Laut unternehmensnahen Quellen wird der Chip ab Ende Mai mit einer Taktfrequenz von bis zu einem GHz auf den Markt kommen.

Thunderbird soll durch einen integrierten Level-2-Cache und die Nutzung von Kupfer-Schaltungen eine deutlich bessere Performance als aktuelle Athlons erreichen. Wird der integrierte Cache auf den vollen Prozessor-Takt hochgetrieben, bringt das gut zehn Prozent mehr Leistung. Kupfer-Schaltungen, die die Transistoren im Prozessor verbinden, sind den bisher benutzten Aluminium-Schaltungen von der Geschwindigkeit her überlegen.

Außer dem Thunderbird-Kern hat AMD noch weitere Prototypen in Arbeit, die in der zweiten Hälfte des Jahres der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen: Spitfire, der vor allem in Billig-PCs zum Einsatz kommen soll. Zudem Mustang, der in Zukunft in Hoch-Performance-Desktops laufen soll und als erster mobiler Athlon gedacht ist. Mustang wird unter anderem größere integrierte Caches haben.

Aktuelles und Grundlegendes zu Prozessoren und Mainboards von AMD über Intel bis Cyrix bietet ein ZDNet-Special.

Kontakt:
AMD, Tel.: 089/450530

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