„T-Online mit dreiviertel Milliarde Mark Verlust“

Analysten werfen Schatten auf den Börsengang: Bis 2002 nur tiefrote Zahlen

Am 17. April will T-Online an die Börse gehen. Gerade „rechtzeitig“ dazu hat die Westdeutsche Landesbank Girozentrale (WestLB), Düsseldorf und Münster, erklärt, die Telekom-Tochter werde frühestens im Jahr 2002 schwarze Zahlen schreiben. Für 2000 und 2001 rechnet das Kreditinstitut dagegen mit tiefroten Zahlen.

Während der Online-Dienst 1998 und 1999 noch ein relativ ausgeglichenes Ergebnis einfahren konnte, soll nach Berechnungen der Bank in diesem Jahr ein Minus von 363 Millionen Euro anfallen. Im kommenden Jahr soll der Verlust um die 133,5 Millionen Euro betragen.

Zeichnungsaufträge für die T-Online-Aktie können Privatanleger vom 3. bis 12. April erteilen. Der T-Online Börsengang wird geführt von der Dresdner Bank sowie Goldman Sachs. Finanzberater ist ABN Amro Rothschild. Zu den weiteren Konsortialbanken zählen unter anderem Commerzbank und Comdirect, Deutsche Bank und Bank 24, die Direktanlagebank, Consors und die DG Bank.

Kontakt:
T-Online-Börsenhotline, 0800 / 3303322

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