Präzedenzurteil zu Werbebanner-Verkauf

Excite darf Such-Werbung nicht an Konkurrenz-Firmen verkaufen

Das Bezirksgericht Hamburg hat jetzt ein Präzedenzurteil zum Verkauf von Werbebannern gefällt. Der Kosmetikkonzern Estee Lauder hatte die Suchmaschine Excite verklagt, weil diese Werbebanner der Konkurrenz bei der Suche nach den Markennamen „Estee Lauder“, „Clinique“ und „Origins“ eingeblendet hatte. Das ist gemäß dem deutschen Gesetzt illegal und muss eingestellt werden, wie jetzt das Hamburger Gericht entschieden hat.

Verfahren mit gleichem Inhalt sind auch in Frankreich und den USA anhängig. Dort steht das Urteil noch aus. Vor allem in den Vereinigten Staaten wird das Urteil mit Spannung erwartet, da dort Playboy vor einem Jahr ein Gerichtsverfahren mit dem gleichen Hintergrund verloren hatte. Damals hatten die Richter geurteilt, „Playboy“ sei als normaler Begriff in die englische Sprache eingegangen und würde deshalb keinerlei besonderen Schutz des Markennamens erhalten.

Kontakt:
Excite, Tel.: 089/ 41419614

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