WAP-Surfer bleiben in Deutschland anonym

Ärger in USA: Rufnummer an Content-Anbieter weitergeleitet

In den Vereinigten Staaten wurden die Rufnummern von Kunden, die Internet-Inhalte mit dem Handy abrufen, an den Content-Anbieter weitergeleitet. Datenschützer sind deshalb besorgt, dass die Telefonnummern zu Marketing-Zwecken verwendet werden oder ein Nutzer-Profil der Kunden erstellt wird.

Die vier deutschen Mobilfunk-Anbieter T-Mobil, Mannesmann Mobilfunk, E-plus und Viag Interkom dürfen laut dem hiesigen Datenschutzgesetz die Rufnummer nicht an die Anbieter von WAP-Inhalten weiterleiten. Ist eine Authentifizierung notwendig, beispielsweise bei Kontostandsabfragen, muss sich der Kunde – je nach Telefonprovider – über ein Passwort oder eine PIN ausweisen.

Unternehmensnahe Quellen verrieten ZDNet, dass sich Anbieter von WAP-Inhalten bereits bei mindestens einem Telefon-Provider nach der Möglichkeit der Rufnummern-Weiterleitung erkundigt haben. Durch die Funktion Rufnummer unterdrücken, beziehungsweise nicht anzeigen, kann der Kunde aber sicher gehen, dass er anonym bleibt.

Grundlegendes zum Wireless Application Protocol vermittelt ein Artikel von PC Professionell.

Kontakt: T-Mobil, Tel.: 0228/9360

Mannesmann Mobilfunk, Tel.: 0211/5330

E-Plus, Tel.: 0211/4480

Viag Interkom, Tel.: 0800/1090010

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