CeBIT-Halbzeit: neuer Rekord, keine Teilungspläne

323.000 kamen in den ersten drei Tagen / "Teilung wäre tödlich für die Messe"

Hannover – Hochzufrieden zeigt sich die Deutsche Messe mit der ersten Halbzeit der Computermesse CeBIT: An den ersten drei Tagen wurden 323.000 Besucher gezählt – rund sieben Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der positive Trend hatte sich schon nach dem ersten Messetag angedeutet (ZDNet berichtete).

Nicht eingerechnet sind in der Statistik die Aussteller, Journalisten und Besitzer von Dauerkarten. Mit diesen zusammen wurden am ersten Tag der Messe 180.000 Besucher gezählt, am Freitag und Samstag je 216.000.

Die Rekordserie der größten Messe der Welt ruft aber auch nachdenkliche Stimmen hervor: „Wenn es so weiter geht, haben wir echte Probleme“, erklärte Bitkom-Vizepräsident Gerhard Jörg. Die Aussteller könnten nicht unbegrenzt Personal zur Verfügung stellen, außerdem seien Hotelzimmer von Jahr zu Jahr schwieriger zu bekommen.

Einer Aufteilung der CeBIT, etwa in die Bereiche Telekommunikation und Informationstechnologie, erteilte Messe-Vorstand Hubert Lange jedoch eine klare Absage: „Das wäre für die CeBIT tödlich.“ Angesichts der Verschmelzung der beiden Felder, wie sie sich beispielsweise in WAP-Handys manifestiere, sei dies schlichtweg nicht machbar. Lange versprach, die Infrastruktur bis zum nächsten Jahr zu verbessern: „Wir werden mehr Parkplätze haben, und vielleicht steht dann auch schon die neue S-Bahn zum Flughafen zur Verfügung.“

Auch Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) wendet sich gegen eine Teilung der Messe. Statt dessen regt der Verbands-Vizepräsident Gerhard Jörg eine Verlängerung „um ein oder zwei Tage“ an.

Messe-Chef Lange rechnet für die CeBIT 2000 mit insgesamt „über 700.000“ Besuchern. Vor allem der Auslandsbesuch habe um über zehn Prozent zugenommen.
Kontakt:
Deutsche Messe AG, Tel.: 0511/890

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