Intel steckt halbe Milliarde in Infineon

500 Millionen Mark für superschnellen Systembus

Kurz vor dem Börsengang der Siemens-Tochter Infineon Technologies beteiligt sich Prozessorhersteller Intel (Börse Frankfurt: INL) mit 250 Million Dollar. Zudem werde man künftig gemeinsam DRAM-Speicherbausteine entwickeln und produzieren.

Intel will nach eigenen Angaben Details seiner Chip-„Roadmaps“ an Infineon weitergeben, dieses seinerseits wird seine Kapazitäten bei der Fertigung von DRAMs und Direct Rambus Dynamic RAM (DRDRAM) ausweiten.

„Die ständige Investition in die neuste Technologie ist strategisch unerlässlich“, erklärte der Intel-Chef der Technology and Manufacturing Group Mike Splinter. „Aus Sicht der PC-Industrie ist eine ständige Weiterentwicklung der Speichertechnik extrem wichtig. Nur so kann der ständig steigende Speicherhunger der Systeme befriedigt werden“.

DRDRAM zeichnet sich durch einen Speichersystembus mit einer Taktrate von mindestens 400 MHz aus. Rambus soll später sogar mit Systembus-Taktraten von 600, 700 und 800 MHz angeboten werden. RDRAM-Bausteine sind größer, schneller und teurer als gewöhnliche SDRAMs. Hersteller müssen eine Lizenzgebühr an den Entwickler Rambus bezahlen.

Die Siemens-Tochter Infineon wird am 13. März ihr Börsendebüt feiern.

Aktuelles und Grundlegendes zu Prozessoren und Mainboards von AMD über Intel bis Cyrix bietet ein
ZDNet-Special.

Kontakt:
Infineon Technologies, Tel.: 01802/000404
Intel, Tel.: 089/991430

Themenseiten: Business, Hardware

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Intel steckt halbe Milliarde in Infineon

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *