Russen-Software scheucht US-Außenministerium auf

Ermittler suchen nach versteckter Hintertür

Das amerikanische Außenministerium hat eine vom früheren Sowjet-Bürger Ashot Hovanesian geschriebene Software eingesetzt. Der Sprecher des Ministeriums, James Rubin, kündigte gestern die Untersuchung des Quellcodes auf etweilige Hintertüren für Spione an. Die Software, die weltweit auf wichtigen Rechnern des US-Außenministeriums gelaufen ist, wurde mittlerweile deinstalliert.

Laut einem Bericht der „Washington Post“ hatte das Außenministerium alle 170 Botschaften am 2. Februar angewiesen, bis zum 7. Februar das Buchhaltungsprogramm zu entfernen. Die Software war von Hovanesian Mitte der 90er Jahre für ein Projekt eines US-Botschaftsmitarbeiters geschrieben worden. Der Programmierer erklärte, er sei bereits vom FBI verhört worden: „Ganz sicher wird sich herausstellen, dass es keine Probleme mit der Software gibt.“

Im vergangenen Jahr war eine Wanze in einem Konferenzraum des US-Außenministeriums gefunden worden. Dies und die aktuellen DDoS-Cyberattacken (ZDNet berichtete laufend) führte in den USA zur Überprüfung vieler Systeme auf potentielle Schwachstellen hin.

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