Debis: „Wir verkaufen nicht“

Systemshaus dementiert Bericht über Abspaltung vom Konzern

Die Verkaufsgerüchte um die Daimlerchrysler-Tochter Debis-Systemhaus wollen nicht verstummen: Diesmal hatte die „Süddeutsche Zeitung“ gemeldet, die IT-Sparte der Daimlerchrysler-Tochter Debis würde zum Verkauf stehen. Das Blatt berief sich auf „Unternehmenskreise“. Allerdings wurde der Bericht vom Debis-Systemhaus gegenüber ZDNet zurückgewiesen.

Laut der Zeitung gibt es drei Interessenten. So sollen sich ein ausländischer Consulting- oder IT-Konzern, die Siemens Tochter Siemens Business Services (SBS) sowie der IT-Dienstleister CSC Ploenzke, eine Tochter des US-Unternehmens Computer Sciences Corporation um das Debis-Systemhaus beworben haben. Angeblich ist CSC Ploenzke Favorit im Rennen um die Firma.

Der zweite Mann des Mutterkonzerns, Bob Eaton, hatte erst Ende Januar laut darüber nachgedacht, sich auf das Kerngeschäft von Daimlerchrysler zu konzentrieren. Schon damals hatte der Vorstandsvorsitzende von Debis, Klaus Mangold, Spekulationen über einen Verkauf der Firma dementiert.

Debis Systemhaus beschäftigte im vergangenen Jahr 20.000 Mitarbeiter, die einen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro, rund 5,8 Milliarden Mark, erwirtschaftet haben.

Kontakt:
Debis Systemhaus, Tel.: 0711/9720

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