Banken waren vor DoS-Attacken gewarnt

Geheimes Sicherheitsnetz informierte weder FBI noch Justizbehörden

Mindestens vier Tage vor den Denial-of-Service-Angriffen (DoS) auf acht prominente US-Sites sollen einige große US-Bankhäuser detailreiche Warnungen erhalten haben. Doch die Kreditinstitute informierten weder das FBI noch die Justizbehörden.

Auf Druck von US-Präsident Bill Clinton wurde erst vor wenigen Monaten eine höchst geheime Stelle eingerichtet, die von einigen US-Großbanken zusammen betrieben wird und sich mit der Sicherheit von Datennetzen beschäftigt. Bisher wusste die Öffentlichkeit nichts von dem Institut. Laut Satzung ist es dem Banken-Zusammenschluss verboten, Warnungen an die Ermittlungsbehörden weiterzugeben. Auch der Umfang, der Sitz und die Mitglieder des Sicherheitsrings müssen geheim bleiben.

Laut Presseangaben in den Vereinigten Staaten waren die Warnungen sehr detailreich: Auf mehreren Großrechnern in den USA würde gefährliche Software für DoS-Attacken lagern, hieß es in den Mails. Auch die späteren Opfer wurden aufgeführt, darunter Yahoo, Ebay und Buy.com.

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