US-Justizministerium sieht Ebay auf die Finger

Online-Auktionshaus blockiert Preis-Scanner-Software

Die Geschäftspraktiken des amerikanischen Online-Versteigerers Ebay haben nach Informationen des „Wall Street Journal“ das US-Justizministerium auf den Plan gerufen. Die Firma versuchte, einige Programme auszuschalten, die für Preisvergleichs-Sites in ihrem Angebot nach dem günstigsten Angebot für ein Produkt suchen. Jetzt untersucht das Ministerium, ob diese Praxis gegen den Gleichheitsgrundsatz im Wettbewerb verstößt.

Die Nachforschungen sollen sich in einem frühen Stadium befinden, bisher gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass rechtliche Schritte gegen Ebay unternommen werden. Die Ermittler sollen sich bereits mit Vertretern zweier kleinerer Versteigerer namens Auctionwatch.com und Bidder´s Edge getroffen haben.

Der Pressesprecher der deutschen Ebay-Dependance, Joachim Guentert, erklärte gegenüber ZDNet, dass der Einsatz einer solchen Filtersoftware in Deutschland weder aktuell noch geplant sei.

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1 Kommentar zu US-Justizministerium sieht Ebay auf die Finger

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  • Am 16. Juni 2003 um 18:53 von helmutk

    Justizministerium vs Ebay
    der Käufer will einen guten Preis, der Bieter einen günstigen Preis erzielen. Da ist es nur recht und billig wenn ebay Verwaltungstools einsetzt, das der User genauso das Recht hat Software zur Verwaltung seiner Gebotspalette einzusetzten. In letzter Instanz zählt nur der Zuschlag und jeder Bieter kann sein Maximalgebot abgeben ob mit oder ohne Unterstützungssoftware. <br />
    Hier will nur wieder ein professioneller Abzocker ein Monopol ergattern. <br />
    Aber wenn die Burschen zu grössenwahnsinnig werden…..lasst sie doch einfach verhungern. Es gibt durchaus Alternativen.

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