Bankenverband: Web zerstört keine Filialen

Angeblich wollen nur zehn Prozent der Kunden allein übers Internet Geschäfte abwickeln

Das Internet als Jobkiller? Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Banken Wolfgang Arnold hat sich gegen Befürchtungen gewandt, durch die wachsende Zahl von Online-Bankern könne es zu Schließungen von Filialen kommen.

„Das Internet wird die traditionelle stationäre Filiale nicht ersetzen, sondern ist als Ergänzung zu den bisherigen Vertriebswegen zu sehen, das es mit den Filialen vor Ort zu verknüpfen gilt“, erklärte Arnold anlässlich der Vorstellung der neuen Publikation des Bankenverbandes „E-Commerce als Bankdienstleistung“.

Marktuntersuchungen hätten belegt, dass 80 Prozent aller Kunden zukünftig verschiedene Zugangswege zu ihrer Bank wünschen, also sowohl die Filiale als auch das Internet. Nur zehn Prozent wollten ausschließlich online mit ihrem Kreditinstitut kommunizieren und komplette Geschäftsabschlüsse vom Angebot bis zum Abschluss im Netz tätigen.

Dennoch würden Internet und E-Commerce die Rahmenbedingungen für die Banken „tiefgreifend verändern und die Wettbewerbsstrukturen nachhaltig beeinflussen“, so Arnold. Das Web eröffne den Kreditinstituten eine Vielzahl neuer Geschäftsmöglichkeiten.

Kontakt:
Bundesverband deutscher Banken, Tel.: 030/16 630

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