AOL stellt TV-Pläne vor

AOL-Fernsehen kommt bis Ende März / Größter Rivale: Microsoft

Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas stellte AOL (Börse Frankfurt: AOL) wie angekündigt erstmals sein kommendes interaktives Fernsehprogramm vor. Der Online-Dienst präsentierte Set-top-Boxen für den Fernseher, die nun neben Philips auch von Hughes Electronics gefertigt werden.

Die über die Decoder-Box abzurufenden Services unterscheiden sich kaum vom bekannten Online-Angebot des Dienstes. Zusätzlich können die Anwender aber auch durch das Fernsehprogramm des US-Anbieters DirecTV surfen, mit dem zusammen AOL sein Angebot aufbaut. Die Set-top-Boxen sollen in den USA noch in diesem Quartal auf den Markt kommen, Preise stehen noch nicht fest. AOL Deutschland konnte noch kein europäisches Erscheinungsdatum nennen.

Die Hughes-Box ist mit einem 166 MHz schneller Pentium-Prozessor von Intel (Börse Frankfurt: INL), einer 4-GByte-Festplatte und 32 MByte RAM bestückt.

Als voraussichtlich größter Konkurrent für AOL TV wird auf der Consumer Show Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) gehandelt. Die Firma von Bill Gates setzt unter dem Namen WebTV ebenfalls auf interaktives Fernsehen via Decoder. Erstmals hatte Microsoft WebTV auf der CeBIT 1999 vorgestellt.

Kontakt:
AOL, Tel.: 040/361590

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