Linux für Power-PC

Einheitliches Betriebssystem soll Geschäftskunden überzeugen

Der Linux-Distributor Suse wird im Frühjahr 2000 erstmals eine Version für PowerPC-Systeme vorstellen. Suse präsentierte die Portierung für Motorolas Prozessorfamilie erstmals gestern auf der Macworld in San Francisco. „Für Suse ist die möglichst breite Hardwareunterstützung eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg von Linux im professionellen Umfeld“ kommentierte der Vorstandsvorsitzende Roland Dyroff die Entscheidung des Unternehmens.

PowerPC-Systeme kommen, abgesehen von den Macintosh-Rechnern, auch in der Telekommunikation, im Netzwerk-Bereich und als Embedded Systems zum Einsatz.

Der Vorteil des PowerPC-Linux liegt für Unternehmer im einheitlichen „Look and Feel“, wenn verschiedene Plattformen zum Einsatz kommen. Wie die Intel-Version verwendet die Distribution die Tools Yast und Sax für kritische Aufgaben. Yast (Yet Another Setup Tool) übernimmt die Einrichtung des Betriebssystems, ist Update- und Backup-fähig und bringt eine Benutzerverwaltung mit. Sax (Suse Advanced X Configuration) übernimmt die Einrichtung der grafischen Oberfläche.

Suse-Linux in der aktuellen Version 6.3 ist bislang für Intel-IA32-kompatible Prozessoren und für Compaqs (Börse Frankfurt: CPQ) Alpha-Systeme erhältlich. Das Paket inkusive Handbuch und 60 Tagen Support kostet 98 Mark. Ein Sample der PowerPC-Portierung ist in Kürze auf Suses FTP-Server verfügbar.

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