Studie: Jugendschutz im Web muss verbessert werden

Theoretisch gibt es viele Lösungen, die praktische Umsetzung fehlt jedoch

Die technischen Voraussetzungen für eine effiziente Filterung illegaler und jugendgefährdender Inhalte im Internet sind weitgehend gegeben. Technische Lösungen allein können beim Medium Internet aber keinen absoluten Schutz bieten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, die von Secorvo Security Consulting durchgeführt wurde.

Am Markt würden eine Vielzahl von Filtertechniken für den Jugendschutz angeboten, heißt es in der Studie. „Die Techniken sind jedoch noch deutlich verbesserungsbedürfig hinsichtlich Treffsicherheit, Manipulationssicherheit und Bedienungsfreundlichkeit.“ Hinzu komme, dass die verfügbaren Filterprogramme überwiegend amerikanischer Herkunft seien und nicht auf den deutschsprachigen oder europäischen Kulturraum passten.

„Das globale Netz und der Wertewandel auf dem Weg in die Informationsgesellschaft stellen den Jugendschutz vor neue Herausforderungen. Wir dürfen Eltern und Lehrer nicht mit ihrer Verantwortung alleine lassen. Auf unseren Kulturraum zugeschnittene Filtertechniken können wertvolle Unterstützung leisten“, erklärte der parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Siegmar Mosdorf. Das Wichtigste sei, Jugendlichen Orientierungshilfe durch Aufklärung und Ausbildung zu geben.

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