Infineon will neues Werk bauen

Auf die Prozessordepression folgt der Chipboom

Gerade einmal ein Jahr ist es her, dass die Stillegung verschiedener Werke der Siemens Halbleiter diskutiert wurde. Nach einem neuerlichen Chipboom stellt Infineon, wie Siemens (Börse Frankfurt: SIE) Halbleiter mittlerweile heißt, Überlegungen bezüglich des Aufbaus einer neuen Produktionsstätte an.

In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ erklärte der Vorstandsvorsitzende Ulrich Schumacher, bis in vier Monaten werde dazu eine Entscheidung gefällt. Als Standort kämen nur die bereits vorhandenen Produktionsstätten in Deutschland, Asien und USA in Frage – vermutlich werde man sich aber für einen Ausbau einer Kooperation mit einem Partner aus Fernost entscheiden. Schumacher geht von Investitionen in Höhe von rund zwei Milliarden Mark aus.

Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Bereich bei einem Umsatz von 6,7 Milliarden Mark ein Minus von 1,2 Milliarden Mark eingefahren. Daraufhin hatte der Siemens-Vorstand beschlossen, die Sparte auszugliedern und im März kommenden Jahres an die Börse zu bringen. Im Geschäftsjahr 1998/99 erzielte Infineon 8,3 Milliarden Mark Umsatz und ein positives Ergebnis.

Kontakt:
Infineon Technologies, Tel.: 089/23422767

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