Regulierungsbehörde: Telekom-Wettbewerb mangelhaft

Tätigkeitsbericht 1999 rügt das Quasi-Monopol bei Ortsgesprächen

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat in Bonn zusammen mit der Monopolkommission ihren Tätigkeitsbericht 1998/99 vorgelegt. Darin wird scharfe Kritik am Quasi-Monopol der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE) bei Teilnehmeranschlüssen und Ortsgesprächen geübt. Auch zwei Jahre nach der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes sei dadurch noch immer kein echter Wettbewerb möglich.

Solange die Telekom-Konkurrenten auf Vorleistungen des Ex-Monopolisten angewiesen seien, könne von einem freien Wettbewerb keine Rede sein. Der Präsident der Regulierungsbehörde, Klaus-Dieter Scheurle, zog daraus den Schluß, daß die Existenz seines Amtes mehr denn je gefordert sei. Für die Monopolkommission erklärte Professor Wernhard Möschel, daß „wir noch keinen funktionierenden Wettbewerb“ haben.

Kontakt:
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Tel.: 0228/149921

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