Apple schießt „iMac“-Plagiate ab

Gericht bestätigt einstweilige Verfügung gegen Future Power und Daewoo

Apple (Börse Frankfurt: APC) hat weiter Erfolg im Kampf gegen die Anbieter von „iMac“-Klonen: Der US-Gerichtshof in San Jose, Kalifornien, hat eine einstweilige Verfügung gegen Future Power und Daewoo verhängt. Die beiden Firmen dürfen ihre Lookalikes „E-Power Personal Computer“ weder weiter verkaufen noch neue Geräte herstellen.

Apple hatte den Antrag am 25. Oktober gestellt. Bereits im August dieses Jahres hatte das Unternehmen unter Leitung von Steve Jobs ähnliche Klagen gegen die in den USA aktive Firma E-Machines und in Japan gegen K.K. Sotec eingereicht. E-Machines ist ein Joint-venture von Koreas PC-Giganten Trigem und dem Bildschirmhersteller Korean Data Systems. America Online (AOL; Börse Frankfurt: AOL) hat sich in diesem Jahr bei dem Hersteller von Billig-PCs eingekauft.

Am 20. September hatte der Gerichtshof von Tokio eine einstweilige Verfügung gegen K.K. Sotec ausgesprochen, die die Herstellung und den Vertrieb des „E-One Computer“ untersagte. Der E-One hatte das gleiche transparente blau-weiße Äußere und ähnliche Abmessungen wie das Apple-Erfolgsmodell. Im Inneren arbeiteten ein 433-MHz-Celeron-Chip, 64 MByte Arbeitsspeicher, eine 8,4 GByte große Festplatte und ein 56,6K-Modem. Der Computer kostete rund 1070 Dollar.

Kontakt:
Apple, Tel.: 089/996400

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