Roboter-Hund Aibo bald in Deutschland

Sonys nimmt Vorbestellungen für limitiertes Sondermodell entgegen

Der japanische Elektronikkonzern Sony will ein Sondermodell seines Roboter-Hundes „Aibo“ in den USA, Japan, und Europa – und damit auch in Deutschland – anbieten. Das Unternehmen will in diesem zweiten Verkaufsdurchgang weltweit lediglich 10.000 Stück anbieten, sagte Sony-Sprecherin Marion Eisenblätter gegenüber ZDNet. Zwischen dem 1. und 8. November können sich Interessenten für das teure Spielzeug – an die 5000 Mark wird der „ERS-111“ kosten – vormerken lassen. Die Anmeldung kann ausschließlich über die Site www.world.sony.com/aibo/ erfolgen.

Nach Unternehmensangaben war in Japan innerhalb von 18 (!) Minuten die erste Auflage von 3000 Stück der Roboter ausverkauft. Sollten diesmal ebenfalls mehr als 10.000 Bestellungen eingehen, werden diese in Zufallsreihenfolge bearbeitet, solange der Vorrat reicht. Eine Vergabe bestimmter Kontingente an die einzelnen Regionen und Märkte erfolge nicht, so Sony.

Der Unterhaltungsroboter ist ein „selbständiger mechanischer Hausgenosse“, der sowohl auf externe Reize reagiert als auch nach eigenem Urteilsvermögen handelt. Bei seiner Entwicklung kam es Sony nach eigenen Angaben darauf an, einen Roboter zu schaffen, der mit Menschen interagieren und zusammenleben kann.

Das Aibo-Sondermodell ERS-111 weist im wesentlichen dieselben Funktionen und technischen Daten wie das Erst-Modell ERS-110 auf. Einige Konstruktions-, Bewegungs- und Tondetails wurden jedoch modifiziert. Der Kunde hat bei der Bestellung die Wahl zwischen den Farbtönen grau-silber und metallic-schwarz. Neben einer geänderten Ohrenform und Schwanzlänge wartet das Sondermodell auch mit neuer Bewegungs- und Sound-Software auf, so Sony.

In Europa war die begrenzte Erstauflage nicht erhältlich.

Kontakt:
Sony, Tel.: 0221/59660

Themenseiten: Hardware, Software

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