MP3 teurer als man denkt

Stiftung Warentest: Downloadkosten schlagen zu Buche

MP3 ist teurer als man denkt – darauf weist die Stiftung Wartentest (www.test.de) hin. Wenn man Online- und Providergebühren sowie die Kosten für Rohlinge addiere, komme man auf Preise von zehn Mark oder mehr für eine selbstgebrannte CD.

Zum gleichen Preis seien auch ältere CDs legal im Handel erhältlich. Neuerscheinungen sind zwar bekanntlich teurer, doch schlägt hier die Klangqualität einer CD die von MP3, argumentiert die Stiftung. Die Kosten würden vor allem durch die immens belasteten Server, auf denen die gefragten Files liegen, in die Höhe getrieben. „Um sich einen einstündigen Hitsampler aus dem Netz herunterzuladen, müssen Musikliebhaber mindestens ein bis zwei Stunden im Internet unterwegs sein“, erklärt das Stiftungsmagazin „Test“.

Kräftig zu Buche schlügen auch die MP3-Player, mit denen sich die Hits auch unterwegs abspielen lassen: Diese kosten mit 350 bis 600 Mark ein Vielfaches von portablen CD-Playern. Wer sich allerdings das ständige Löschen und Neuaufnehmen sparen wolle und sich deswegen mehrere Flashcards kaufen möchte, müsse auch dafür tiefer in die Tasche greifen: Eine 64-MByte-Flashcard sei kaum unter 300 Mark zu haben.

Alles, was man über MP3 wissen sollte – Grundlagen zu Technik, Rechtslage und Hardware sowie die wichtigsten Downloads – liefert ein MP3-Special von ZDNet.

Kontakt:
Stiftung Warentest, Tel.: 030/26310

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