USA und Rußland bekämpfen Jahr-2000-Bug

Atomraketen-Fehlstart: Wenigstens die Kommunikation soll klappen

Vertreter der USA und Rußlands haben in Moskau einen Vertrag über gemeinsame Maßnahmen gegen das Jahr-2000-Problem unterzeichnet. Dadurch sollen nukleare Katastrophen durch Atomraketen-Fehlstarts verhindert werden.

Laut dem Vertrag werden russische Offiziere Sylvester dieses Jahres auf einem Truppenstützpunkt im US-Staat Colorado verbringen. Dort sollen sie „für eine reibungslose Kommunikation“ im Falle eines Fehlstarts von ehemals sowjetischen Trägerraketen sorgen.

Der Unterzeichnung waren seit Februar dieses Jahres Gespräche vorangegangen. Damals traf eine Experten-Delegation des amerikanischen Verteidigungsministeriums in Moskau erstmals mit russischen Militärs zusammen. Die Vertreter des Pentagon sollten die russische Armee bei der Umstellung ihrer Computersysteme auf das Jahr 2000 beraten.

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte zu Beginn des Jahres mit, lediglich 22 Prozent der militärischen Systeme seien für den Sprung ins Jahr 2000 gewappnet.

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