Neuer Standard für Internet-Geldbörse vorgestellt

Namhafte Firmen wollen ECML einführen

Ein Zusammenschluß von IT-Firmen hat jetzt den neuen Standard Electronic Commerce Modeling Language (ECML) für Zahlungen im Internet vorgestellt. Unter den beteiligten Unternehmen sind bekannte Namen wie America Online (Börse Frankfurt: AOL), Microsoft (Börse Frankfurt: MSF), IBM (Börse Frankfurt: IBM), Compaq Computer (Börse Frankfurt: CPQ), American Express, Mastercard, Visa und Cyber Cash.

Nach den Plänen der Firmen soll das Ausfüllen von Formularen durch die digitale Geldbörsen-Software auf den Seiten von Online-Händlern in Zukunft wesentlich einfacher werden. ECML benutzt einheitliche Formularzeilen, die es den Verkäufern ermöglichen, die benötigten Daten aus einem Standardformular zu beziehen. So müssen die Kunden ihre Daten wie Kreditkartennummer und Versandanschrift nur noch einmal ausfüllen.

ECML kann auch zusammen mit bestehenden Übertragungs- und Verschlüsselungsmethoden wie SSL (Secure Sockets Layer) und SET (Secure Electronic Payments) benutzt werden. Online-Händler könnten ECML ohne Lizenzen installieren, hieß es.

In Deutschland setzen die im Zentralen Kreditausschuß vertretenen Banken und Sparkassen bisher auf die elektronische „Geldkarte“ als einheitliches Zahlungsverfahren im Internet.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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