Intel und Rambus wollen RDRAM-Kosten senken

Konsortium gegründet

Rambus und Intel (Börse Frankfurt: INL) haben ein Konsortium mit dem Ziel gegründet, Rambus-Speicherbausteine billiger zu machen. Dem „Direct RDRAM Implementers Forum“ gehören neben Intel und Rambus unter anderen Samsung, Micron und NEC an. Die beteiligten Unternehmen wollen sich laut dem Chef der Desktop Products Group bei Intel, Pat Gelsinger, die Entwicklungs- und Fertigungskosten teilen.

„Unser Ziel ist es, die Preisdifferenz zwischen Rambus und üblichen Speichermodulen signifikant zu verringern“, sagte Gelsinger auf dem Intel Developers Forum in Palm Springs, Kalifornien.

Mitte des Jahres hatten führende asiatische PC-Hersteller RDRAM (Rambus Dynamic RAM) als zu teuer abgelehnt. Intel plante, RDRAM auch auf seinen 820er Chipsets einzusetzen. Sie könnten den Speichersystembus mit einer Taktrate von mindestens 400 MHz betreiben – deutlich schneller als die derzeit handelsüblichen 100-MHz-Systembusse.

Die asiatischen Hersteller führten an, sie hätten die 820er Chipsets bereits getestet, einige sogar bereits die 840er. Dabei sei ihnen aber der hohe Preis und die geringer als erwartet ausgefallene Leistung negativ aufgefallen. Es würde sich für sie daher eher lohnen, die herkömmlichen Synchronous Dynamic RAMs (SDRAMs) einzusetzen. „Das Rambus-System wird zwar dieses Jahr verfügbar sein, aber niemand wird es kaufen“, erklärte ein Händler gegenüber ZDNet.

Vorsorglich wird Intel das 820er-Chipset so auslegen, daß es auch 100-MHz-SDRAM unterstützt. Am 27. September will Intel den Chipset für High-end-Desktops vorstellen. Er wird über einen schnelleren Systembus (sowohl für 100 als auch 133 MHz) verfügen, während der aktuelle Intel-Chipset 440BX nur einen 100-MHz-Bus unterstützt.

Kontakt: Intel, Tel.: 089/991430

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