IFA: Dreamcast erst ab Mitte Oktober in Deutschland

Starttermin für Konsole mit Internet-Anschluß verschoben / Großer Werbeaufwand

Berlin – Auf der Funkausstellung präsentiert Sega zwar seine neue Spielekonsole Dreamcast, die mit einem Internet-Anschluß aufwartet. Der Verkaufsstart in Europa und damit auch in Deutschland ist jedoch vom 23. September auf den 14. Oktober dieses Jahres verschoben worden. Mit einem Europa-Werbebudget von angeblich 90 Millionen Euro soll die Konsole potentiellen Videospielern nahegebracht werden.

Der Internet-Anschluß wird in Deutschland zusammen mit Viag Interkom realisiert. Dreamcast-Spieler zahlen nur die Telefongebühren zum Ortstarif. Große Erwartungen setzt Sega in seine „Dream-Arena“ genannte Internet-Plattform: Hier kann man mit anderen Sega-Konsolenbesitzern chatten oder gemeinsam respektive gegeneinander spielen. Auch E-Commerce will Sega anbieten, und so nach dem Verkauf der Konsole mit den Kunden in Kontakt bleiben.

Zehn Spiele werden zum Deutschland-Debüt im Handel sein, darunter die Thirdparty-Titel „Blue Stinger“, „Millenium Soldier-Expendable“, „Incoming“, „Monaco Grand Prix Racing Simulation 2“, „Powerstone“, „Speed Devils“ und „Trick Style“. Sega selbst steuert „Sega Rally 2 Championship“, „Virtua Fighter 3tb“ und „Sonic Adventure“ bei.

„Dreamcast“ kostet inklusive Modem 499 Mark, die Spiele sollen für 99 Mark bis 119 Mark zu haben sein. In 1500 Verkaufsstellen kann man die neue Spielkonsole bereits vorab testen.

Kontakt: Sega, Tel.: 0211/563450

Themenseiten: Hardware, Telekommunikation

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