Auch SGI sagt nein zu Merced

Neuer Supercomputer wird stattdessen mit MIPS-Chips bestückt

SGI (Börse Frankfurt: SIG), seit wenigen Tagen unter neuer Führung, besinnt sich auf seine Ursprünge und will einen neuen Supercomputer bauen. Ein frisches Design dafür hat das Unternehmen bereits jetzt vorgestellt: Der SN-1 ( SN steht für „Scalable Node“, d.h. „skalierbarer Knoten“) genannt, soll erstmals den kommenden 64-Bit-„Merced“-Chip von Intel (Börse Frankfurt: INL) einsetzen können.

Allerdings wird die erste Generation des SN-1 mit den hauseigenen MIPS-Chips bestückt werden, da man den für kommendes Jahr versprochenen Merced-Prozessoren noch nicht recht traut, so der SGI-Manager Beau Vrolyk. Erst die zweite Generation von Merced, die McKinley-Chips, soll dann den SN-1 (oder SN-2) antreiben.

Ein ähnliches Statement hatte vor wenigen Tagen bereits der PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP; Börse Frankfurt: HWP) abgegeben, obwohl er maßgeblich an der Entwicklung der IA-64-Architektur, also Merced, beteiligt war. HP rät seinen Kunden, diese Prozessorengeneration zu überspringen. Die nächste Version werde deutlich besser sein.

Kontakt: SGI, Tel.: 089/461080

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