Intel bohrt Celeron auf

Neuer Prozessorkern soll Billig-PCs Zunder geben

Der weltgrößte Prozessorenhersteller Intel (Börse Frankfurt: INL) will seinen Celeron-Chip im kommenden Jahr mit einem neuen Prozessorkern versehen. Damit werde sich dann die Leistung deutlich erhöhen. Das berichteten „unternehmensnahe Quellen“ gegenüber ZDNet. Celerons werden vor allem in Billig-Rechnern eingesetzt.

Statt des Pentium-II-Kerns wird der Celeron ab dem Jahr 2000 über den Pentium-III-Kern verfügen. Damit bringt Intel seine 0,18-Mikron-„Coppermine“-Technik auch im Low-Cost-Segment zum Einsatz.

Erstmalig wird Coppermine im 600-MHz-Pentium-III-Chip zum Einsatz kommen. Der 600-MHzer soll laut jüngsten Bekundungen von Intel Ende Oktober auf den Markt kommen. Anfang dieses Jahres war noch September als Erscheinungstermin vorgesehen, dann hieß es, November sei realistisch.

Der 0,18-Mikrometer-Pentium-III-Chip wird durch Intels ebenfalls neues „Camino“-Chipset ergänzt. „Camino“ soll das Zusammenspiel mit der restlichen PC-Hardware verbessern und war ursprünglich schon für den Juni 1999 geplant. Mit der neuen Technik können PCs dann auch auf die Speichertechnik RDRAM von Rambus zugreifen, mit deren Hilfe der Systembus mit einer Taktfrequenz von bis zu 600 MHz Daten aus dem Speicher holen kann. Intel hatte die Technik 1997 in Lizenz genommen und bastelt seitdem an einer Lösung für PCs.

Gegenwärtig arbeitet der Celeron mit einem 0,25-Micron-Pentium-II-Kern und einem 66-MHz-Systembus. Der integrierte Level-2-Cache faßt 128 KByte. Bevor Intel zum neuen Kern wechselt, soll noch vor Ende dieses Jahres ein 533-MHzer herausgegeben werden, danach soll ein „neuer“ Celeron mit 550 MHz folgen.

Weiter wurde ZDNet zugetragen, Intel werde den Wechsel des Kerns auch bei seinen Pentium-III-Xeon-Chips vornehmen.

Kontakt: Intel, Tel.: 089/991430

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