Sun-OS und Windows erlauben Hackerangriffe

Spionage leicht gemacht / Firmen arbeiten an Bugfixes

Das amerikanische Unternehmen Lopht Heavy Industries, das sich auf Netzwerksicherheit spezialisiert hat, warnte vor Sicherheitslöchern in den Betriebssystemen Windows 95, 98, 98se sowie 2000 von Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) und Sun-OS sowie Solaris 2.6 von Sun Microsystems (Börse Frankfurt: SSY).

Die neu aufgedeckten Bugs ermöglichten es Hackern, ein- und ausgehende Post mitzulesen. Voraussetzung: Die Systeme müssen auf das ICMP Router Discovery Protocol, auch genannt IRDP, aufsetzen, wenn sich der Anwender ins Internet einwählt. Das ist bei Breitband- und Kabelmodems prinzipiell immer gegeben.

Das Unternehmen hat unter www.l0pht.com/advisories/rdp.txt eine Seite ins Netz gestellt, die das Problem, seine Risiken und Maßnahmen gegen mögliche Attacken erklärt. In der Zwischenzeit arbeiten sowohl Microsoft als auch Sun an Bugfixes für das Problem.

Zur Sicherheit vor Ausspäh-Versuchen ist es immer ratsam, E-Mails zu verschlüsseln. Hochcodierte Post kann auch von den raffiniertesten Hackern nicht geknackt werden. ZDNet bietet das Verschlüsselungstool Pretty Good Privacy (PGP) in der internationalen Version 5.5.3i (Englisch) für die Betriebssysteme Windows 95, 98 und NT kostenlos zum Download an.

Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760; Sun Microsystems, Tel.: 089/460080

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