Palm stoppt Konkurrenzprodukt

Einstweilige Verfügung: Royal darf Davinci nicht ausliefern

Palm Computing hat eine einstweilige Verfügung gegen den konkurrierenden Handheld „Davinci“ von Royal, einem Tochterunternehmen des italienischen Olivetti-Konzerns, erwirkt. 3Com, die Palm-Computing-Mutter, führte vor Gericht an, daß das Betriebssystem des Davinci dem Palm-OS abgeschaut sei.

Laut einem 3Com-Sprecher ist es Olivetti und Royal nun verboten, ihren Kleinrechner zu verkaufen, zu exportieren oder sonstwie zu verbreiten. Der Davinci wurde vor knapp einem Jahr von Royal als Billig-Alternative (Preis: 99 Dollar) zum Palmpilot in den Markt eingeführt. Im April dieses Jahres hatte das Unternehmen dann einen „Davinci-Pro“-Handheld für 149 Dollar in den Handel gebracht. Der „Pro“ war offensichtlich als direkte Antwort auf den Palm-V-Handheld von 3Com gedacht.

„Es war unser Anliegen, unsere Patente und Rechte zu schützen“, wird der 3Com-Sprecher in den US-Medien zitiert. „Und das ist uns gelungen.“ Warum sein Unternehmen ein ganzes Jahr mit der Klage gewartet hat, wollte der Sprecher nicht erklären.

Kontakt: 3Com, Tel.: 0130/812210

Themenseiten: Business

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Palm stoppt Konkurrenzprodukt

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *