PC-Verkäufe in Europa boomen weiter

Studie: Plus von 21,7 Prozent

PCs erfreuen sich nach wie vor größter Beliebtheit bei Europas Konsumenten. Im zweiten Quartal dieses Jahres sind rund 6,1 Millionen Personal Computer über die manchmal virtuelle Ladentheke gewandert – 21,7 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Das ergab die jüngste Studie des Marktforschungsinstituts Context.

Die Untersuchung zeigte zudem, daß Compaq (Börse Frankfurt: CPQ) in Europa weiterhin Marktführer ist – 1,1 Millionen Einheiten konnte das Unternehmen absetzen, das ist ein Marktanteil von 18,1 Prozent. Auf Rang zwei folgt Hauptkonkurrent Dell mit 630.155 verkauften PCs und einem Anteil von 10,3 Prozent. „Dell ist Compaqs härtester Wettbewerber und sie klauen Compaq immer mehr Marktanteile“, sagte die Context-Analystin Marie-Christine Pygott. „Geradezu historisch ist es, daß Dell Compaq in Großbritannien die Marktführerschaft abgejagt hat.“

Auf Rang drei kommt IBM (602.345), danach Hewlett-Packard (HP; Börse Frankfurt: HWP) (468.284) und Siemens (Börse Frankfurt: SIE) (408.195). Das deutsche Unternehmen wird durch die PC-Fusion mit Fujitsu weiter auf einen der forderen Ränge rücken. Die Fusion wird zum 1. Oktober rechtskräftig.

Doch Pygott zeigt sich h nicht überzeugt von der Durchschlagskraft des Siemens/Fujitsu-PC-Konzerns: „Ihr Ziel ist es, durch die Fusion den weltweiten Verkauf anzukurbeln, doch für den Absatz in den europäischen Staaten wird das nicht viel bringen. Sicher werden sie Marktanteile hinzugewinnen, doch der Hauptabsatz wird sich auf Deutschland beschränken“.

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