Compaq verklagt E-Machines

Billig-Anbieter soll Patente verletzt haben

Compaq Computer (Börse Frankfurt: CPQ) hat den Billig-Anbieter E-Machines vor den Kadi gezerrt. Grund: E-Machines hat angeblich 13 Patente vom PC-Weltmarktführer geklaut.

„Compaq hat eine Menge in Forschung und Entwicklung gesteckt“, erläutert der Compaq-Sprecher Alan Hodel die Beweggründe des Computerriesen für die Klage. „E-Machines macht sich Patente zu eigen, die auf diesen Investitionen basieren“. Bei den fraglichen Patenten handelt es sich unter anderem um Monitor-Systeme und eine Technik, mit der von CD-ROM aus gebootet werden kann.

Compaq hat die Klage in einem Bezirksgericht in Texas eingereicht.

Hintergrund des rechtlichen Schrittes: E-Machines beginnt, an den Umsätzen der etablierten PC-Anbieter zu nagen. Gerade hat der südkoreanischen Hersteller erstmals Platz 3 der amerikanischen PC-Verkaufshitparade eingenommen – hinter Compaq und HP. Mit der Patentrechtsklage will Compaq dem neuen Konkurrenten offenbar Knüppel zwischen die Beine werfen.

Kontakt: Compaq, Tel.: 089/99330

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