Intershop ärgert IBM in Anzeigen

Jenaer Firma wirbt in USA mit frechen Motiven

Das Jenaer E-Commerce-Unternehmen Intershop Communications macht sich in
Anzeigen, die das Unternehmen in den USA schaltet, über IBM lustig. Angelehnt
an das Layout der IBM-E-Business-Anzeigen heißt es bei Intershop: „Niemand
wurde je gefeuert, weil er bei Sie-wissen-schon gekauft hat. Das gilt jetzt
nicht mehr.“

In einer anderen Anzeige sieht man eine Gruppe von fünf Männern in identischen
schwarzen Anzügen, gleichen Krawatten und Sonnenbrillen mit der Zeile: „Die
Hölle für E-Berater“.

Eine Zeitschrift habe bereits angefragt, ob andere es abgelehnt hätten, die
Motive zu drucken, berichtet eine Sprecherin von Intershop. Gestaltet wurden
die Anzeigen von der Agentur Winkler Advertising aus San Francisco. Die
Kampagne kostet, so schätzen Experten, zwischen zehn und 15 Millionen Mark.

Ansonsten steht man bei Intershop anscheinend aber auf gutem Fuß mit IBM: Erst
Mitte Juni haben die beiden Firmen auf einer gemeinsamen Veranstaltung in
Düsseldorf und Frankfurt ein Software-Bundle zwischen der Intershop Merchant
Edition, Lotus Domino und dem IBM Payment Server vorgestellt.

Kontakt: Intershop, Tel.: 03641/8940

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