POP-Sprecher: „Wir sind keine Trittbrettfahrer“

Streit zwischen POP und Talkline

Die Abschaltung der Einwahlnummer des Internet Service Providers POP Point of
Presence durch Talkline hatte während der Ein-Pfennig-Aktion am Dienstagabend
viele Internet-Surfer verärgert. Die Aktion „Surfen für einen Pfennig“ fiel
dadurch ins Wasser. „Wir haben die Nummer bis zum Ende der Aktion auf unsere
Schwarze Liste gesetzt, weil wir kein Interesse an Trittbrettfahrern hatten,
die unser Netz ausnutzen“, sagte Talkline-Pressesprecher Thomas Stormanns.

Das will POP nicht so einfach auf sich beruhen lassen. „Die POP Point of
Presence als „Trittbrettfahrer“ zu bezeichnen, ist meiner Meinung nach eine
sehr simple Lösung, die der Sache ganz und gar nicht gerecht wird. Zu leiden
hatten unter dieser Aktion von Talkline nur die Internet-Nutzer selbst „,
schreibt POP-Pressesprecher Jürgen Hoffmeister in einer Erklärung.

POP will auch zukünftig bei Sondertarifen von Telefongesellschaften seinen
Backbone zur Verfügung stellen, um Internet-Nutzer kostenlos surfen zu lassen.

„Die Nutzer selbst entscheiden, welchen Anbieter sie zu welchen Konditionen zum
Surfen anwählen wollen. Das hat nichts mit „Trittbrettfahrerei“ zu tun. Es ist
ein Dienst, um die Akzeptanz für das Internet einer noch breiteren Masse
zugänglich machen zu können. Nicht umsonst wird Deutschland immer noch als das
Land mit den höchsten Internet-Tarifen im Vergleich zu den europäischen
Nachbarn gehandelt“, meint Hoffmeister.

Kontakt: POP Point of Presence, Tel. 040/2519200; Talkline, Tel.: 01802/2002

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