Diamond gründet MP3-Tochter

Soll Partner der Industrie werden

Gerade einen Tag nach der Übernahme von Diamond Multimedia durch S3 teilt
Diamond die Ausgliederung eines Tochterunternehmens mit. „Rioport“ soll sich
ganz auf Musik im Internet konzentrieren.

Ziel sei es, so Diamond, die Musikindustrie von der Online-Verteilung von Musik
zu überzeugen. Plattenlabels soll ein verläßlicher Partner für die
Internet-Distribution an die Hand gegeben werden. Gewichtigstes Argument von
Rioport: Sicherheit.

„Wenn sie MP3 wollen, können sie’s haben“, sagte der neue Rioport-Chef David
Watkins, der zuvor als Manager der Diamond Multimedia Division angestellt war.
„Aber wir kümmern uns auch um die Abspielgeräte und um juristische Belange“.

Gerade erst eine Woche ist es her, daß Diamond Multimedia Systems den seit
vergangenem Oktober andauernden Rechtsstreit mit dem US-Musikverband Recording
Industry Association of America (RIAA) um den „Rio PMP300 Portable Music
Player“ für sich entschieden hat.

Ein kalifornisches Gericht urteilte, daß der MP3-Player nicht unter die Regeln
des „Audio Home Recording Act“ der Vereinigten Staaten fällt. Das Gesetz gelte
nur für Aufnahmen, die von digitalen CDs oder Kassetten gemacht werden, aber
nicht für Aufnahmen von Computerfestplatten. Die RIAA hatte ihre Klage mit der
angeblichen Verletzung von Kopierschutzbestimmungen dieses Gesetzes begründet.

Umfangreiche Grundlageninformationen zur Debatte um den MP3-Standard
liefert ein ZDNet Special.

Kontakt: Diamond Multimedia, Tel.: 08151/2660

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