Sanders warnt: AMD blutet aus

Unternehmen tiefer im roten Bereich als erwartet / Kann Athlon die Firma retten?

Der AMD-Vorstandsvorsitzende Jerry Sanders hat Verluste seines Unternehmens in
Höhe von rund 200 Millionen Dollar für das zweite Quartal vorausgesagt. Der
Umsatz werde kaum über 600 Millionen Dollar liegen.

Auf Anteilseigner kommt damit ein Minus von 1,37 Dollar pro Papier zu, so
Sanders. Analysten hatten lediglich mit einem Verlust von bis zu 40 Cent je
Aktie gerechnet. Die endgültigen Zahlen sollen am 14. Juli vorgelegt werden.

Sanders führte das katastrophale Ergebnis allein auf den Preiskampf mit dem
Erzrivalen Intel (Börse Frankfurt: INL) zurück. AMD hatte schon früher erklärt, um
im Bereich der schwarzen Zahlen zu operieren, müsse der Chip-Verkaufspreis bei
einem Schnitt von 100 Dollar liegen. Diese magische Grenze wurde in letzter
Zeit in Reaktion auf Intel-Preissenkungen ständig unterschritten. Nun hofft AMD
auf ein gutes Geschäft mit dem gerade freigegebenen „Athlon“-Chip, vormals K7.

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Chips von AMD, Intel und anderen Konkurrenten vermittelt ein großes Prozessor-Special in ZDNet.

Kontakt: AMD, Tel.: 089/45053161

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