Jahr-2000-Problem: Panik erwartet

UNO: Politiker sollen behutsam über Probleme sprechen, sonst drohe "pre-millennial Angst"

Das größte Jahr-2000-Problem ist nach Ansicht der Teilnehmer an einer
Jahr-2000-Konferenz der Vereinten Nationen in New York die Panik der
Bevölkerung, wenn sie von den vielen ungelösten Problemen erfährt. Mit Unruhen
sei gerade in Ländern der Dritten Welt zu rechnen, wo die Systeme von der
mangelhaften Jahreszahlenumstellung am ehesten betroffen seien.

„Wie die Leute die Nachricht über das Jahr-2000-Problem aufnehmen, ist genauso
wichtig wie das Problem selbst“, erklärte die australische Chefin des
Jahr-2000-Ausschusses, Susan Page.

Dennoch müßte die Bevölkerung behutsam auf mögliche Millenniums-Probleme
vorbereitet werden. „Was sollten die Bürger erfahren?“, fragte etwa der
mexikanische Beauftragte für das Problem, Carlos Jarque. „Wenn Sie`s mit der
Information übertreiben, sorgen Sie nur für Angst“, warnte er.

Laut Auskunft des Venezolanischen Abgeordneten Hugo Castellanos hat seine
Regierung Psychologen und Psychiater mit Maßnahmen gegen mögliche Paniken
beauftragt.

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