Regulierungsbehörde: Internet-Zugang für 2,6 Pfennig die Minute

Jetzt können ISPs die Preise senken

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat eine Entscheidung zugunsten der Konkurrenten von T-Online getroffen. Die Behörde hat festgelegt, daß der Preis für den Zugang zur Internet-Plattform der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE) knapp 2,6 pro Minute betragen darf. Bisher lag die Preisspanne zwischen 2,6 und 3,0 Pfennig.

Gleichzeitig entschied die Regulierungsbehörde, daß die Telekom die intern gewährten Rabatte auch an Dritte weitergeben muß. Das bedeutet in der Praxis, daß auch die Konkurrenten der Telekom künftig einen Internet-Zugang für sechs Pfennig in der Minute inklusive Telefonverbindung anbieten können, sagte der Präsident der Behörde, Klaus-Dieter Scheurle in Bonn.

Seit dem 1. April hat T-Online seine Internet-Gebühren auf sechs Pfennig pro Minute inklusive Telefongebühren (drei Pfennig Nutzungs- und drei Pfennig Verbindungsentgelt) gesenkt.

„Mit diesem Beschluß sorgt die Regulierungsbehörde auf dem bedeutendsten Zukunftsmarkt im Telekommunikationsbereich für niedrige, diskriminierungsfreie Preise und damit für eine Anbietervielfalt“, sagte Scheurle. Zuvor hatte er bereits davon gesprochen, es sei „ausgesprochen wichtig, daß auch kleinere und mittlere Anbieter in diesem innovativen Markt ihre Chance wahrnehmen können.“

Kontakt: Regulierungsbehörde, Tel.: 0228/149921; Deutsche Telekom, Tel.: 0228/1810

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