Internet-Datenbank soll Flüchtlingen helfen

Weltweite Personensuche möglich

Mit einer Datenbank im Internet wollen der freie Journalist Christoph Kastius und die Kosovo-Such-Hotline den Flüchtlingen im Kosovo helfen, Familienangehörige und Freunde wiederzufinden. Unter der Adresse www.find-people.org können Suchende die Datenbank abfragen oder ihre eigenen Daten hinterlassen.

Unterstützung leisten der Online-Dienstleister net-tenders.com sowie Sponsoren wie Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) und das Institut für Neue Medien – L4. Compaq (Börse Frankfurt: CPQ) stellt für die Datenbanklösungen die notwendige Hardwareausstattung zur Verfügung.

Die Personen-Datenbank wird jetzt bereits rund 700 Mal am Tag abgefragt, gut 200.000 Menschen haben sich innerhalb der vergangenen Wochen schon registrieren lassen.

Nach dem Willen der Initiatoren wird in Kürze zusätzlich eine sogenannte „Hilfsgüterdatenbank“ online gehen. Sie soll für eine bessere Koordination der Hilfsgütertransporte sorgen. Firmen können sich mit Sachspenden oder Dienstleistungen beteiligen, Hilfsorganisationen ihren Bedarf an Gütern und Dienstleistungen anmelden. Die Datenbank soll dann als Schwarzes Brett zwischen den Partnern vermitteln.

Kontakt: Kosovo Such-Hotline, Tel.: 030/75708162; Compaq, Tel.: 0180-3221221

Themenseiten: Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Internet-Datenbank soll Flüchtlingen helfen

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *