Symantec spaltet Internet-Bereich ab

Erst Ausgliederung, dann Börsengang

Der Software-Anbieter Symantec gliedert seinen Unternehmensbereich Internet-Tools aus. Als eigenständige Firma soll er später an die Börse gehen.

Symantec ist in erster Linie für seine Virenschutz-Software bekannt. Der künftig separate Internet-Bereich soll sich auf E-Commerce-Anwendungen konzentrieren, darunter auch die Entwicklungsumgebung Visualcafe for Java.

„Wir sind an einem Punkt angelangt, wo der Java-Markt und unser Geschäft so groß geworden sind, daß sie nicht mehr in Symantec passen“, erklärte Mansour Safai, Chef der Internet-Abteilung. Er wird auch die selbständige Firmentochter führen.

Safai zufolge arbeitet Symantec seit rund einem Jahr an E-Commerce-Tools, die bislang noch nicht vorgestellt wurden. Auf der Entwicklerkonferenz Java One, die in dieser Woche in San Francisco stattfindet, soll zumindest der Just-in-time-Compiler JIT 4.0 sein Debüt erleben. Auch eine neue Version von Symantecs Java Virtual Machine (Codename: „Excalibur“) wird auf der Java One präsentiert.

Nach der Ausgliederung des Internet-Bereichs, die drei bis neun Monate dauern soll, werden rund 120 noch bei Symantec beschäftigte Mitarbeiter aus Entwicklung, Marketing und Verwaltung für das bis dato namenlose neue Unternehmen arbeiten. Firmensitz wird das kalifornische Cupertino.

Durch die Abspaltung und den darauffolgenden Börsengang hofft Symantec, von der hohen Bewertung von Internet-Firmen profitieren zu können.

Kontakt: Symantec, Tel.: 02102/74530

Themenseiten: Business, Software

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