Intels RDRAM floppt

Asiens PC-Hersteller lehnen neue Technik als zu teuer ab

Der führende Prozessorproduzent Intel (Börse Frankfurt: INL) mußte auf der Fachmesse Computex in der taiwanischen Hauptstadt Taipei eine herbe Niederlage einstecken. Die asiatischen PC-Hersteller lehnten die ursprünglich von Samsung entwickelte nächste Generation von Speicherchips, RDRAM (Rambus Dynamic RAM), als zu teuer ab.

Intel plant, RDRAM auf seinen 820er Chipsets einzusetzen. Sie könnten den Speichersystembus mit einer Taktrate von mindestens 400 MHz betreiben – deutlich schneller als die derzeit handelsüblichen 100-MHz-Systembusse.

Die PC-Hersteller führten an, sie hätten die 820er Chipsets bereits getestet, einige sogar bereits die 840er. Dabei sei ihnen aber der hohe Preis und die geringer als erwartet ausgefallene Leistung negativ aufgefallen. Es würde sich für sie daher eher lohnen, die herkömmlichen Synchronous Dynamic RAMs (SDRAMs) einzusetzen. „Das Rambus-System wird zwar dieses Jahr verfügbar sein, aber niemand wird es kaufen“, erklärte ein Händler gegenüber ZDNet.

Vorsorglich wird Intel das 820-Chipset so auslegen, daß es auch 100-MHz-SDRAM unterstützt. „Wir gehen davon aus, daß die Hersteller RDRAM akzeptieren werden, weil es eine bessere Performance bietet“, sagte der Intel-Sprecher Manny Vara. „Am Anfang gibt es da einen gewissen Preisunterschied, wie das bei jeder neuen Technik der Fall ist. Mit der Zeit kommen wir da schon runter.“

Kontakt: Intel, Tel.: 089/991430

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