CCC warnt vor „Cyber-Krieg“

Clinton solle erst überlegen

Vergangene Woche berichtete das US-Nachrichtenmagazin „Newsweek“, US-Präsident Bill Clinton habe geheime Sabotage-Aktionen gegen den jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic angeordnet. Das Pentagon respektive der Geheimdienst CIA sei zum „Cyberkrieg“ gegen Milosevic ermächtigt worden.

Nun warnt der Chaos-Computer-Club (CCC) vor einem solchen Schritt. Wenn die USA einen Krieg im Cyberspace beginnen wollten, müßten sie entsprechenden Gegenmaßnahmen rechnen, so der Sprecher des Computer-Clubs, Frank Rieger in den „Stuttgarter Nachrichten“.

Rieger erklärte, tatsächlich könnte man übers Netz auf Konten des jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic zugreifen. Die amerikanische National Security Agency (NSA) sei in der Lage, über das weltumspannende Bankenverbundsystem Swift Überweisungen zu fälschen. Allerdings eröffne man damit eine Front, an der „auch Deutsche und Amerikaner verwundbar sind“, sagte Rieger.

Der Chaos-Computer-Club ist der Ansicht, daß die elektronische Infrastruktur westlicher Staaten sehr verwundbar ist. Er warnt vor möglichen Börsencrashs, die aus dem „Cyberkrieg“ einen ganz realen, globalen Krieg machen könnten.

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