AOL-Pauschale für 19,90 Mark?

Online-Dienst dementiert Zeitungsbericht

America Online (Börse Frankfurt: AOL) will noch in diesem Jahr eine Pauschalgebühr für Surfer einführen. Nur „wann“ und „wieviel“ sind noch unklar. Das „Handelsblatt“ meldete jetzt, daß es bei AOL ab dem 1. September eine Flatrate von 19,90 Mark geben werde. Dazu kämen Telefongebühren von drei Pfennig pro Minute. Das ist die Summe, die auch T-Online von seinen Kunden für die Einwahl verlangt.

AOL-Sprecher dementierten den Zeitungsartikel jedoch. Noch gebe es keine Entscheidung. Bereits vergangene Woche hatte AOL-Pressereferent Alexander Adler gegenüber ZDNet gesagt, derzeit habe AOL Deutschland drei Preismodelle im Test. Im Sommer diesen Jahres werde die Testphase abgeschlossen sein. Man stehe in Verhandlungen mit der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE) über die Höhe der Telefongebühren für AOL-Kunden.

Die Überlegungen für die Einführung einer Pauschalgebühr, die AOL-Europa-Chef Andreas Schmidt bereits zur CeBIT anklingen ließ, bekamen durch die Entwicklung in Großbritannien neuen Schwung. Dort mußte AOL aufgrund des Konkurrenzdrucks kostenloser Internet-Zugänge seine Zugangsgebühren auf 9,99 Pfund (rund 30 Mark) pro Monat senken.

Kontakt: AOL: Tel.: 040/361590

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