AOL-Chef tritt morgen in den Zeugenstand

Case: Habe nichts zu sagen

Der Chef des weltgrößten Online-Dienstes AOL (Börse Frankfurt: AOL), Steve Case, hat angekündigt, morgen wenig zum Kartellrechtsprozeß gegen Microsoft beizutragen. Dann werden ihn nämlich die Anwälte von Microsoft erneut befragen.

Die Softwarefirma dagegen erhofft sich von der Zeugenaussage von Case eine Untermauerung der These, daß AOL durch die Übernahme von Netscape zu einem gleichwertigen Wettbewerber avanciert ist. Ziel von Microsoft ist der Beleg, daß es einen ernsthaften Konkurrenten für Microsoft gebe, und das Unternehmen folglich kein Monopolist sein könne.

Das US-Justizministerium und die Generalstaatsanwälte von ursprünglich 20 US-Bundesstaaten hatten Microsoft im Mai 1998 wegen Verstößen gegen das amerikanische Wettbewerbsrecht verklagt. Auslöser war die Zwangskopplung von Browser und Betriebssystem, die das Unternehmen PC-Herstellern abverlangte.

Ist Microsoft ein Monopolist? Sagen Sie uns Ihre Meinung! Interessierte finden zu den Kartellrechtsverfahren gegen Microsoft ein eigenes Diskussionsforum bei ZDNet.

Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760

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