Sieg für Microsofts Zeitarbeiter

Gerichtsurteil bestätigt: Sie haben Anspruch auf Aktienoptionen

Ehemalige Mitarbeiter von Microsoft haben vor einem Gericht in Seattle über ihren einstigen Arbeitgeber gesiegt. Die Mitarbeiter hatten das Unternehmen verklagt, weil es sie als „Zeitarbeiter“ klassifiziert hatte. Ihrer Ansicht nach und auch nach Ansicht des Gerichts sind sie aber vollwertige Angestellte gewesen. Sie und mehrere tausend ihrer Kollegen profitieren daher jetzt von den lukrativen Aktienoptionen des Unternehmens.

Das Urteil gilt für alle, die seit 1986 mindestens fünf Monate lang 20 Stunden die Woche oder mehr bei Microsoft gearbeitet haben. Nutznießer könnten über 10000 Mitarbeiter sein. Nach Schätzungen der Giga Information Group könnte das Urteil Microsoft zwischen 15 und 20 Millionen Dollar kosten.

Nach Ansicht des Anwalts David Stobaugh müßten den ehemaligen Zeitarbeitern der Logik des Urteils entsprechend jetzt nachträglich auch alle anderen Leistungen zustehen, die bei Festangestellten üblich sind.

Microsoft hatte bereits Ende Januar klein beigegeben. Das Unternehmen stellt seine Zeitarbeiter seit diesem Zeitpunkt nicht mehr vor die Wahl, auf ihre Rechte zu verzichten oder ihre Jobs zu verlieren. Die Mitarbeiter hatten zuvor unterschreiben sollen, daß sie auf mögliche Rechte, die ihnen das Gericht zuspricht, im Vorhinein verzichten.

Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760

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