Isis: Telekom macht juristische Winkelzüge

Sprecher: "Einstweilige Verfügung lähmt den Wettbewerb"

Der Düsseldorfer Telefonanbieter Isis Multimedia Net kritisiert die Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE). Auf Antrag der Telekom hatte das Düsseldorfer Landgericht Isis untersagt, die von ihr herausgestellten Minutenpreise weiter zu verwenden. Das Gericht entschied, daß Isis seine Preise auf die verwendeten Taktzeiten beziehen müsse.

„Wer sich im heutigen Tarifdschungel von Telefongebühren noch zurechtfinden will, braucht eine vergleichbare Basis. Das kann nur der Minutenpreis sein“, sagte Isis-Geschäftsführer Horst Schäfers. „Statt sich einem fairen Leistungswettbewerb zu stellen, setzt die Telekom ein Heer von Juristen in Bewegung.“

Dem Urteil vorausgegangen waren Werbeanzeigen von Isis, in denen es beispielsweise hieß: „Gespräche im Orts- und Nahbereich: ab 3 Pfennig./Min.*“ Mit Sternchen wurde dabei auf die rechnerische Ermittlung der Preise und die Abrechnung nach Takten hingewiesen.

Der „juristische Kleinkrieg“ sei laut ISIS der Höhepunkt einer Serie von Nadelstichen. Isis beklagt sich, von verschiedenen Stellen der Telekom am fairen Wettbewerb gehindert zu werden. Als Beispiel nannte Schäfers die „Verzögerungstaktik bei der Auftragsbearbeitung“ wechselbereiter Kunden.

Kontakt: Isis, Tel.: 0800/8090100

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