Neoplanet greift Mozillas Chat-Projekt auf

Browser-Spezialist engagiert sich für universelles Chat-Tool

Der Browser-Hersteller Neoplanet will das Open-Instant-Messaging- und Chat-Projekt von Mozilla wiederbeleben. Eine offizielle Verlautbarung dazu soll in den kommenden Tagen folgen. Das Projekt war vom neuen Mozilla-Besitzer AOL (Börse Frankfurt: AOL) gestoppt worden.

Mozilla.org wollte eine „Chatting and Instant Messaging Software“ entwickeln. Das Projekt sollte möglichst viele bestehende Chat-Protokolle inklusive IRC (Internet Relay Chat) unterstützen, so daß von einer „Lingua Franca“ des Chats gesprochen werden könne.

Die entsprechende Site wurde von Netscape aber nach wenigen Stunden vom Netz genommen. Offenbar hatten die Mozilla-Betreiber ihre Rechnung ohne den Wirt gemacht – der neue Netscape-Eigner AOL verfügt mit dem „Instant Messenger“ und „ICQ“ bereits über zwei weitverbreitete Chat-Programme.

Der Instant-Messaging-Markt ist ähnlich wie der Markt für Multimedia-Lösungen derzeit hart umkämpft: Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) arbeitet an einem Chat-Tool und auch Disney kündigte vor wenigen Wochen eine entsprechende Initiative unter dem Namen „Blast Pal“ an.

In ZDNet steht ICQ als Version für Windows 3.1 oder für Windows 95/NT 4.0 zum Herunterladen bereit. Auch der (AOL Instant Messenger 16-Bit) für Win 3.1x und der (AOL Instant Messenger 32-Bit) für Win95/98/NT liegt zum Download im ZDNet-Angebot.

Kontakt: AOL-Hotline Deutschland, Tel.: 01805/313164

Themenseiten: Software, Telekommunikation

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