Ex-Intel-Angestellter darf nicht mehr spammen

Kritiker des Prozessorenherstellers verschickte massenhaft E-Mails an Ex-Kollegen

Der Richter John Lewis am obersten Gericht von Sacramento, Kalifornien, hat dem Ansinnen von Intel in letzter Instanz stattgegeben, wonach der ehemalige Intel-Angestellte Ken Hamidi, 51, aus Citrus Heights, Kalifornien, keine E-Mails mehr an seine Ex-Kollegen versenden darf. Hamidi war negativ aufgefallen, als er nach seiner Entlassung 1995 bis zu 30.000 Mails an Mitarbeiter des Unternehmens verschickte.

Hamidi hatte nach seinem Abgang eine Gruppe namens „Former and Current Employees-Intel“, auch als „Face-Intel“ bekannt, gegründet. Die Gruppe macht auf angebliche Verletzungen des Arbeitsrechts durch den Weltmarktführer bei Chips aufmerksam. Auf der Site der Organisation wird das Unternehmen unter anderem für den Selbstmord eines Intel-Mitarbeiters verantwortlich gemacht und behauptet, Intel betreibe ausbeuterische Klitschen in Malaysia. Intel wies wiederholt darauf hin, daß diese Aussagen nicht der Wahrheit entsprechen.

Ein Sprecher der American Civil Liberties Union hatte eine vorangehende einstweilige Verfügung mit den Worten kommentiert: „Intel bringt die Gerichte dazu, Mr. Hamidi einen Maulkorb anzulegen, weil sie nicht mögen, was er sagt.“

Kontakt: Intel, Tel.: 089/991430

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