CIH-Virus legt Sri Lanka lahm

Aber nur, weil niemand seinen PC einschaltete

Aus Angst vor dem CIH-Virus haben gestern laut einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa Tausende von Menschen auf Sri Lanka ihre PCs nicht hochgefahren. Die Folge: Chaos in der Wirtschaft.

Selbst die Zentralbank des Landes habe ihre PCs ausgeschaltet gelassen. Zuvor hatten die Behörden eindringlich vor dem Virus gewarnt. Denn nachdem der Virus als überwunden galt, wurde er durch die Auslieferung von mehreren tausend verseuchten Aptiva-PCs von IBM (Börse Frankfurt: IBM) wieder neu verbreitet.

Der „Win95.CIH“ wird immer am 26. eines Monats aktiv und ist in der Lage, die meisten Daten der Festplatte zu überschreiben. Er versucht sogar, den Flash-BIOS-Chip des Rechners zu überschreiben. Der Computer kann im Falle einer „erfolgreichen“ Infektion nicht mehr gestartet werden, der Flash-Baustein muß ausgetauscht werden. Da auch die Festplatte befallen wird, hilft oft nur noch eine komplette Neueinrichtung des Systems.

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