Apple ändert Open-Source-Lizenzen

Kritik aus Open-Source-Community zeigt Wirkung

Apple (Börse Frankfurt: DTE) hat nach Kritik und heftigen Querelen innerhalb des Open-Source-Movements seine Lizenzbestimmung für seine freigegebenen Quellcodes geändert. Das teilte der Marketingchef für Betriebssysteme von Apple, Ken Bereskin, mit.

Zum einen sind Nutzer der Apple-Quellcodes nicht mehr an das US-Gesetz gebunden, zum anderen wurde eine Klausel komplett gestrichen, wonach Lizenznehmern die Lizenz entzogen wird, sobald sie gegen Apple klagen. Jetzt kann die Lizenz nur entzogen werden, wenn ein Gericht die Klage des Lizenznehmers als ungerechtfertigt bezeichnet.

Im vergangenen Monat hatte es heftige Streitereien innerhalb der Open-Source-Community über die Apple Public Source License (www.publicsource.apple.com/apsl/) gegeben (ZDNet berichtete). Drei Schwergewichtler der US-Open-Source-Gemeinde, Bruce Perens, Wichert Akkerman und Ian Jackson, hatten die Aktion von Apple als „noch nicht reif“ für die Weihen der „offenen Gemeinde“ bezeichnet. Das Problem bestehe in den Lizenzklauseln.

Gleichzeitig griffen sie den Mitbegründer der Open Source-Initiative, Eric Raymond, an, weil er sich für Apples Public Source-Initiative ausgesprochen hatte. Die Situation eskalierte in einem offenen Brief von Eric Raymond an die Open-Source-Community, der mit den Worten „Take my job, please“ begann.

Kontakt: Apple Computer, Tel.: 089/996400

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