Microsoft arbeitet an Chat-Software

Wird es Teil von Windows?

Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) will mit seinem Chat-Programm MSN Messenger dem Erfolg des Instant Messenger von AOL nacheifern. Doch die Veröffentlichung des Programms verzögert sich. Die Software zeigt an, welche Freunde oder Kollegen gerade online sind. Mittels kurzer Textnachrichten können sich die Nutzer miteinander unterhalten.

Wer erwartet hatte, daß der MSN Messenger mit dem neuen Internet Explorer 5.0 zusammen auf den Markt kommt, wurde enttäuscht. Microsoft versucht immer noch herauszufinden, wie das Unternehmen sich gegen AOL in Marketing und Technologie am besten behaupten kann.

Eine Betaversion soll es nun im Juni oder Juli dieses Jahres geben, die endgültige Fassung sei einige Monate später fertig. Im Herbst soll das Chat-Programm als Ergänzung für Benutzer des kostenlosen Internet-E-Mail-Dienstes Hotmail herauskommen. Hat es Erfolg, soll der Service ausgedehnt werden. Eine andere Möglichkeit für Microsoft wäre es, das Chat-Programm in Zukunft Teil des Windows-Desktops werden zu lassen.

Microsoft will außerdem mit den zuständigen Gremien einen einheitlichen Chat-Standard vereinbaren. Der dann universelle, offene Standard namens „Rendezvous“ soll AOLs geschlossenem Netzwerk Konkurrenz machen. Microsoft hat Rendezvous der Internet Engineering Task Force zum ersten Mal im November 1997 vorgestellt.

Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760

Themenseiten: Software, Telekommunikation

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