Torvalds geht nach Moskau

Neuer Job: Linux für den E2k-Superchip

Linus Torvalds geht nach Moskau. Der Entwickler von Linux wird dort „sein“ Betriebssystem auf den E2k-Chip von Elbrus International portieren. Das berichten russische und amerikanische Agenturen. Derzeit ist Torvalds noch in San Francisco bei Transmeta angestellt.

Als Gründe für den Umzug werden „Interesse“, „die Nähe zu seinem Vater, der als Korrespondent für das finnische Radio und Fernsehen in Moskau arbeitet“ und ein dem finnischen nicht unähnliches Klima angegeben.

Die russische Prozessorenfirma Elbrus International hatte Ende Februar von der Entwicklung des E2k-Chips berichtet, der bis zu fünfmal schneller sein soll als der kommende 64-Bit-Merced-Chips von Intel (Börse Frankfurt: INL). Der in 0,18-Mikrometer-Technologie gefertigte Merced mit voraussichtlichen Taktraten zwischen 600 MHz und 1 GHz ist für die zweite Jahreshälfte 1999 angekündigt.

Linus Torvalds hatte Anfang der 90er Jahre Linux aus Unix heraus entwickelt und kostenlos weitergegeben. Der gebürtige Finne lebt in Santa Clara bei San Francisco und arbeitet in einer geheimnisvollen Firma namens Transmeta.

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